
Pseudo-pathetisch, anti-legasthenisch und semi-konformistisch
Monsignore: Dieses Synonym steht für 75 Kilogramm pure Motivation, eine gehörige Portion Spaß am Leben und einen schier nie versiegenden Quell von Ideen. Die geistige Größe des Synonymträgers übertrifft die körperliche – nach eigener Einschätzung – um das Doppelte (was bei 172 cm nicht schwer ist) und ohne Zweifel rangiert eifriges Echauffieren in seiner Leidenschaftsliste ganz oben.
Geboren wurde Monsignore als Mario Rubenzer und zwar 1989, dem Jahr, in dem seine Heimatgemeinde Ligist das schlimmste Hochwasser seit Jahrzehnten heimsuchte. Seine Taufe erfolgte am Feiertag der schlechten Scherze, dem 1. April, und war damit das zweitwichtigste Ereignis an diesem Tag (wichtiger: Österreichs letzte Kaiserin – Karls Ehefrau Zita – wurde an diesem Datum zu Grabe getragen :’( ) Noch bevor die erste Episode von “Eine schrecklich nette Familie” im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, war er den Windeln entwachsen. Und als Michael Schuhmacher zum zweiten Mal den F1-Weltmeisterpokal in die Höhe stemmte, tat Mario es ihm gleich: mit seiner Schultüte.
Im Weltuntergangsjahr 1999 wechselte von der Volksschule Ligist an das Gymnasium Köflach. Dieses verließ er im Jahr der großen Hitzewelle (2003), um im Jahr der großen Finanzkrise (2008) an der HAK Voitsberg mit Auszeichnung zu maturieren. Nach der Verbüßung seines Grundwehrdienstes beim Österreichischen Bundesheer bewarb er sich 2009 erfolgreich für ein Studium an der FH JOANNEUM Graz. Dieses wird er hoffentlich ein paar Monate vor dem Ende des Maya-Kalenders erfolgreich abschließen, damit er gegebenenfalls seinem Schöpfer zumindest als Bachelor gegenübertreten kann.
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Das Vorwort zum Sonntag:
Sudern kamma, sudern damma!
Was wäre ich als…:
Die abstrakte Selbstdarstellung
Der Entwurf eines Eigenporträts:
Ein Bild von einem Mann
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Mit bestem Dank und bestem Gruße
Mario Rubenzer
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